Raiffeisen Hauptbühne Samstag

Samstag, 10. August

Andrea Bignasca
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Was bereits im zarten Alter von sieben Jahren am Schlagzeug seinen Anfang fand, hat sich über die Jahre in Richtung Bühnenfront, Gesang und Gitarre entwickelt. Ob als Frontmann seiner Band Vermillion Rouge oder seit 2012 als Solokünstler ist der Musiker mittlerweile längst über die Landesgrenzen seiner Schweizer Heimat hinausgewachsen und beweist nicht zuletzt mit seinem Sound, dass er es durchaus mit internationaler Konkurrenz aufnehmen kann.

Der Sänger und Multiinstrumentalist positioniert sich auf dem Album «Murder (2018)» ehr versiert zwischen dynamischem Bluesrock, selbstbewusstem Singer/Songwriter und energetischem Southern-Rock. Nach erfolgreichen und ausgedehnten Touren und Festivalshows wie unter anderem beim Montreux Jazz Festival, dem Estival Jazz oder Supports für u.a. Gregory Porter, Morcheeba oder Everlast legt Bignasca 2018 noch einmal nach und beschert seinem viel beachteten Debütalbum «Gone» einen äußerst vielversprechenden Nachfolger.

Seven
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Seven ist ein Musiker und Komponist, ein Visionär und Pionier mit Soul im Blut, einer Stimme aus Gold und dem Funk in den Füßen. Seit nun 15 Jahren geht er unbeirrt seinen urbanen, musikalischen Weg. In dieser Zeit veröffentlichte der Soulsänger neun Studioalben, bekam fünf Gold Awards, spielte über 1’000 Konzerte und machte sich einen Namen als begnadeter Soul und Funk-Sänger mit hervorragenden Entertainer-Qualitäten und einer qualitativ ausgezeichneten Live-Band.

Death by Chocolate
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Konzerte im In-und Ausland und weiss der Teufel wie viele Kilometer –Death by Chocolate sind viel gereist in den letzten zwei Jahren. Und weit gekommen. In Nashville nahmen die fünf Bieler mit dem vierfachen Grammy-Gewinner, Produzenten und Engineer Vance Powell (Jack White, The Dead Weather, Seasick Steve...) den Song „Animal Keeper“ auf. Das war der Deal. Nicht aber, dass die gemeinsame Wellenlänge so weit reicht, dass Powell von sich aus sagt: „Okay guys, let’s do a record“.

Auf die grossen Worte, die Tat: Im ICP Studio in Brüssel haben Death by Chocolate in zwölf Tagen elf Songs aufgenommen.

„Crooked for you“ zeigt zum einen die energetische Rockband, die das Live-Publikum seit Jahren liebt, aber auch die Buddies, die am frühen Abend auf der Veranda in Nashville über das Leben philosophieren, um sich dann bis spät in die Nacht mit Kollege Pop in der flirrenden Stadt zu verlieren.

Im Vergleich zum Vorgänger „Among Sirens“ erzeugen Death by Chocolate mit ihrem dritten Album eine noch breitere Palette an Stimmungen, sie trauen sich Neues zu und haben den Appeal von Rhythmus und Text noch einmal deutlich verschärft. In den Medien wird das aktuelle Album gelobt, gar gefeiert. Unter anderem titelte die NZZ am Sonntag «Crooked for You» sei nichts Geringeres als «zukunftsweisend».